
Mega-Comeback!
Die Haie erwischen gegen den Rekordmeister einen Horrorstart. Die ersten beiden Schüsse der Klagenfurter sitzen, es steht nach 55(!) Sekunden 0:2. Coach Ryan Kinasewich nimmt ein Timeout, spricht seinen Cracks ins Gewissen. Die nächsten Minuten sind die Tiroler auch etwas besser in der Partie, fangen sich aber in Minute sieben den nächsten Gegentreffer. Ein Schuss von Jensen Aabo findet den Weg an Goalie Matt Vernon vorbei ins Netz. Damit ist der Arbeitstag für Vernon vorbei, Jakob Brandner übernimmt, und wird nach wenigen Sekunden bereits gefordert. In der zehnten Minute kommt in der TIWAG Arena etwas Hoffnung auf. Lukas Bär staubt nach einem Benker-Schuss ab, die Haie sind auf der Tafel. Dieser Treffer tut dem HCI gut. Die Tiroler sind jetzt aggressiver, und die Partie wird härter. Ein, für manche, recht tiefer Open-Ice-Hit gegen Steven Owre bleibt ungeahndet, die Haie antworten aber auf dem Eis. Kilian Rappold stellt in Minute 14 nämlich den Anschlusstreffer her. Er umkurvt Sebastian Dahm im KAC-Tor und stellt auf 2:3. Der KAC antwortet aber noch in Drittel eins. Kempe wird zwar im Slot bedrängt, kann aber auf den Knien zum 2:4 einschieben (17.). Damit geht es in die Pause.
Es folgt ein zweites Drittel in dem die Haie zu Beginn bei ein, zwei Aktionen Glück und Brandner haben, dann aber furios aufspielen. Zunächst geht ein Schuss von Sebastian Benker noch knapp drüber (25.), wenig später bringt Matt Wilkins die Haie aber wieder auf ein Tor heran. Eine Strafe für den KAC wird angezeigt, die Haie mit sechs Feldspielern am Eis, und Wilkins staubt nach Pass von Kudla ab. Das Spiel ist nun völlig offen, und die Haie bleiben am Gaspedal. Patrick Kudla gleicht in Minute 34 aus kurzer Distanz aus, und als Ben Corbeil kurz vor Drittelende mit einer Deflection die Haie zum ersten Mal in Führung bringt, kennt der Jubel in der TIWAG Arena keine Grenzen mehr. Nach 40 Minuten – Spiel gedreht – 5:4 für die Haie.
Und auch im Schlussabschnitt sollten die Fans auf ihre Kosten kommen. Matt Wilkins (im Powerplay, 42.) und Steven Owre (nach herrlichem Haken und etwas Glück im Abschluss, 44.) bringen die Hausherren mit 7:4 in Front, doch auch der KAC steckt bei einem Dreitorerückstand noch lange nicht auf. Die Gäste antworten durch Teves prompt, und setzen die Haie in weiterer Folge massiv unter Druck. Als Teves zehn Minuten vor dem Ende mit seinem dritten Treffer den KAC wieder auf ein Tor heranbringt beginnt bei den Haien und den Fans das große Zittern. Der KAC nimmt zwei Minuten vor dem Ende Goalie Dahm vom Eis, drückt auf den Ausgleich, doch zwei Empty-Net-Treffer durch Max Coatta und Benjamin Corbeil entscheiden die Partie.
Die Haie zeigen nach einem 0:3-Rückstand gegen den KAC unfassbare Moral, drehen die Partie, und gewinnen am Ende, auch verdient, mit 9:6. Übermorgen geht’s nach Bozen.
HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – EC-KAC 9:6 (2:4,3:0,4:2)
Torfolge: 0:1 Unterweger (1./EQ), 0:2 Teves (1./EQ), 0:3 Jensen Aaabo (7./EQ), 1:3 Bär (10.), 2:3 Rappold (14./EQ), 2:4 Kempe (17./EQ), 3:4 Wilkins (27./EQ), 4:4 Kudla (34./EQ), 5:4 Corbeil (40./EQ), 6:4 Wilkins (42./PP1), 7:4 Owre (44./EQ), 7:5 Teves (45./EQ), 7:6 Teves (50./EQ), 8:6 Coatta (59./EQ/EN), 9:6 Corbeil (60./EQ/EN);
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