Trotz Niederlage neue Zuversicht!

Die Innsbrucker Haie bleiben weiter auf der Verliererstraße, zeigten sich aber trotz 3:4-Niederlage in Villach deutlich verbessert.


Gute Nachrichten gab es für die Innsbrucker Haie kurz vor der Abfahrt nach Villach. Das Lazarett schrumpfte weiter, Ondrej Sedivy kehrte in das Lineup zurück, Michael Boivin ließ sich trotz angeschlagener Gesundheit nicht beirren und stand seinen Kollegen in Kärnten tatkräftig zur Seite. Mit Tyler Spurgeon, John Lammers und Jesper Thörnberg fehlte den Tirolern aber noch immer eine ganze Angriffsreihe.


Die Hausherren legten dann den besseren Start auf das Eis, schnürten die Haie schnell im eigenen Drittel ein. In diesen ersten 20 Minuten waren die Tiroler vor allem defensiv schwer gefordert, die Adler diktierten Spielgeschehen und Gegner. Bereits nach fünf Minuten stellte Villach dann im Powerplay auf 1:0, Pollastrone ließ kurz vor dem Drittelende noch den zweiten Treffer folgen. Das Team von Coach Rob Pallin war mit dem Zwei-Tore-Rückstand noch gut bedient, Offensiv hatten die Gäste kaum zwingende Aktionen und Chancen.


Im zweiten Abschnitt legten die Haie dann aber einen Gang zu und hielten die Partie nun immer offener. Nachdem zwei gute Möglichkeiten nicht genutzt wurden, sorgte Jan Lattner nach schöner Vorarbeit für den nunmehr nicht unverdienten 1:2-Anschlusstreffer. Just in die bis dato beste Phase der Tiroler gaben die Adler aber die passende Antwort und stellten durch Alagic den alten Vorsprung wieder her. In der Folge blieb die Partie aber offen, die Innsbrucker hatten weitere gute Chancen auf den zweiten Treffer.


Im Schlussdrittel übernahmen die Haie dann mit Fortdauer das Kommando und drückten weiter auf den Anschlusstreffer. Doch gejubelt wurde abermals auf der Gegenseite. Pollastrone schnürte den Doppelpack und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung (46.). Doch weit gefehlt, die Tiroler konterten nur wenige Minuten später mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten. Joel Broda und Miha Zajc sorgten mit ihren Treffern noch einmal für Spannung. Die Gäste drückten nun weiter auf das Tempo, erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am starken Schlussmann der Villacher. So blieb es trotz großem Engagement bei der hauchdünnen 3:4-Niederlage und der Erkenntnis, dass die Haie mit einem gesunden Lineup wieder angreifen werden.

EC VSV - HC TWK Innsbruck 4:3 (2:0, 1:1, 1:2)

Tore: Ulmer (5./pp), Pollastrone (18., 46.), Alagic (32.) bzw. Lattner (30.), Broda (50.), Zajc (52.).