Schwarze Serie hält an!

Die Innsbrucker Haie lassen auch gegen Villach aus und verlieren das letzte Heimspiel im Grunddurchgang mit 2:4.


Noch ohne Neo-Verteidiger Luc Snuggerud nahmen die Innsbrucker Haie das letzte Heimspiel im Grunddurchgang in Angriff. Tyler Cuma gesellte sich ebenfalls auf die Tribüne, eine Beinverletzung machte einen Einsatz gegen Villach unmöglich.


Die beiden Defender erlebten dann ein Drittel ohne große Höhepunkte und gelungene Aktionen. Beide Mannschaften hatten große Probleme im Offensivdrittel. Erste zarte Tormöglichkeiten sollten sich erst in Minute acht ereignen, Christof Kromp und Jesper Thörnberg verpassten aber deutlich. Auf der Gegenseite verbrachte Goalie Scott Darling lange Zeit ein ruhiges Drittel, Villach kreierte ebenfalls nur Halbchancen. Die beste Möglichkeit auf einen Haietreffer verpassten wiederum Christof Kromp (Außenstange) und Michael Boivin. Ein Treffer sollte im Startabschnitt aber dennoch fallen, in Überzahl war Schmidt am langen Pfosten für die Kärntner erfolgreich.


Die passende Antwort der Hausherren sollte dann aber früh im Mitteldrittel fallen, Miha Zajc verwertete ein feines Zuspiel von Daniel Wachter zum 1:1-Ausgleich. Der Treffer gab den Gastgebern dann auch in den folgenden Minuten weiter Energie, eben jener Zajc verpasste den Doppelpack nur knapp (27.). Die Führung lag nun ein bisschen in der Luft und sollte nur drei Minuten später auch Realität sein. Caleb Herbert kam unverhofft zentral vor dem Tor der Gäste an die Scheibe und schob eiskalt ein. Das Momentum wechselt nun endgültig, die Haie drückten weiter auf das Tempo und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten. Jan Lattner, Daniel Wachter (Latte) und Caleb Herbert hatten Treffer Nummer drei auf der Schaufel. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit sollte sich dann aber rächen, Jamie Fraser setze die Scheibe zum 2:2 in die Maschen. Pause.


Die erste gute Möglichkeit im Schlussdrittel hatten dann abermals die Haie, doch Jesper Thörnberg ließ im Powerplay eine dicke Chance aus. In der 50. Minute hatten die Fans dann den Torschrei schon auf den Lippen, doch Maxwell hexte gegen Tyler Spurgeon. Die Führung gelang dann wie aus dem Nichts den Gästen, Pöyhönen schlenzte die Scheibe ins lange Eck. Ein Treffer der definitiv in die Kategorie vermeidbar einzuordnen war. Die Innsbrucker versuchten in der Folge zwar noch einmal alles, ein weiteres Tor wollte aber nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, VSV-Torhüter Maxwell setzte mit einem sehenswerte Schuss den Schlusspunkt zum 2:4.

HC TWK Innsbruck – Villach 2:4 (0:1, 2:1, 0:2)
Tore: Zajc (22.), Herbert (30.) bzw. Schmidt (20./pp), Fraser (39.), Pöyhönen (53.), Maxwell (59./en).