Langer Kampf ohne Happy End!

Die Innsbrucker Haie verlieren ohne ihren Stammtorhüter Scott Darling in Znojmo mit 2:4.


Rene Huber und Kilian Leitner – die Innsbrucker Haie machten sich mit einem motivierten und sehr jungen Torhütergespann auf Richtung Znojmo. Die Verletzung von Stammtorhüter Scott Darling machte es möglich und ließ die Tiroler mit dem wohl jüngsten Duo der Vereinsgeschichte zu den Adlern reisen.


Rene Huber feierte somit sein Startdebüt und musste schnell das erste Mal hinter sich greifen. Bereits nach zwei Minuten war die Torsperre durchbrochen und der Youngster zum ersten Mal geschlagen. Seine Vorderleute zeigten sich aber, trotz des frühen Rückstandes, nicht geschockt und schalteten schnell zwei Gänge höher. So entwickelte sich ein Spiel in dem die Haie zumindest ebenbürtig waren und sich mit Fortdauer sogar mehr und mehr Chancen erarbeiteten. Michael Boivin besorgte dann im Konter den fälligen Ausgleich und stellte auf 1:1. Die Gäste hätten beinahe weiter nachgelegt, doch John Lammers und Caleb Herbert verpassten weitere gute Möglichkeiten. Rene Huber hatte auf der Gegenseite hingegen längst neues Selbstvertrauen getankt und hielt seinen Kasten bis zur Drittelpause sauber.
Im zweiten Abschnitt kamen die Tschechen dann wieder besser ins Spiel und übernahmen vermehrt das Kommando. Einmal mehr verpatzten die Gäste den Start, Miklis setzte die Scheibe aus spitzem Winkel in die Maschen. Die Haie ließen abermals nicht locker und konterten erneut durch einen aufgerückten Verteidiger, Sacha Guimond umkurvte die Verteidigung und schob ein – 2:2 (29.). Dieses Mal währte der Jubel aber nur kurz, denn die Hausherren besorgten wenige Augenblicke später die dritte Führung an diesem Abend. Bartos verwertete seinen eigenen Rebound zum 3:2 für die Hausherren. Diese knappe Führung hatte dann auch nach 40 Minuten Bestand, die Tiroler konnten in diesem Abschnitt offensiv kaum mehr gute Akzente setzen. Der Zwischenstand ließ Spurgeon und Co. aber noch alle Chancen.


Das Vorhaben Aufholjagd erfuhr aber früh im Schlussdrittel den nächsten Dämpfer. Nach nur 30 Sekunden erhöhten die Adler auf 4:2 und sorgten so für eine Art Vorentscheidung. Die Haie gaben aber nicht auf und kämpften leidenschaftlich um den Anschluss in dieser Partie. Einige Strafzeiten ließen jedoch kaum Spielfluss aufkommen und so verstrich Minute um Minute. Die beste Chance auf einen weiteren Treffer der Haie ließ Joel Broda in der 59. Minute liegen. Zu spät um dem Spiel noch eine Wendung zu geben. So mussten die Haie erneut eine Niederlage einstecken.

 


HC Orli Znojmo – HC TWK Innsbruck 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)
Tore: Berisha (2.), Miklis (22.), Bartos (31.), Svoboda (41.) bzw. Boivin (10.), Guimond (29.).