Hoffnungen nicht erfüllt!

Die Innsbrucker Haie haben nach der dritten Niederlage in der Qualifikationsrunde nur noch kleine Chancen auf das Playoff.


Das Spiel der letzten Chance. Nach zwei Auftaktniederlagen in die Zwischenrunde lautete das Motto für die Innsbrucker Haie in Linz „Do or Die“. Headcoach Rob Pallin sensibilisierte seine Mannschaft auch mit den heroischen Worten: „Das ist unser Spiel sieben.“
Die Tiroler starteten dann auch gut in die Partie, spielten beherzt und munter drauf los. In den ersten Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst ob der kampfbetonten Spielweise, erste Chancen durch Lebler (Linz) und Lamoureux (Innsbruck) fanden nicht den Weg ins Tor. Davies hatte dann die beste Möglichkeit für die Hausherren, sein Versuch landete aber am Pfosten. Im Gegenzug sollten die Haie dann zum ersten Jubel ansetzen, Mario Lamouereux fälschte im Powerplay mustergültig ab. Zwei Minuten später ließ der aufgerückte Sacha Guimond die dicke Chance auf das 2:0 liegen. In der 16. Minute nutzten die Gastgeber dann einen schweren Fehler der Tiroler und stellten in Person von Davies auf 1:1. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die erste Pause.


Im zweiten Abschnitt legten dann die Black Wings vor, Leiler fälschte einen Schuss von der blauen Linie ab und brachte Linz zum ersten Mal in Front (24.). Die Innsbrucker ließen sich aber nicht beirren und antworteten in Person von Nick Ross, der die Scheibe per Schlagschuss zum 2:2 in die Maschen hämmerte. Der Treffer zeigte dann auch Wirkung, die Tiroler hatten nun leichtes Oberwasser. Die beste Chance blieb aber bei den Hausherren, Kearns schlenzte den Puck an die rechte Stange. Auf der Gegenseite ließen Sedivy, Yogan und Lamouerux gute Einschussmöglichkeiten für die Haie liegen. In der 37. Minute setzten die Black Wings das nächste Ausrufezeichen, DaSilva schloss eine schöne Kombination zum 3:2 ab. Die Tiroler suchten schnell ihr Heil in der Offensive und erarbeiteten sich auch prompt zwei tolle Chancen durch Yogan und John Lammers. Der knappe Rückstand hatte aber auch zur zweiten Drittelpause Bestand.


Im Schlussdrittel roch es in der 45. Minute dann nach Vorentscheidung, Linz stellte auf 4:2. Die Tiroler hatten in der Folge zu kämpfen, die Luft schien langsam auszugehen. Zehn Minuten vor dem Ende hauchte Tomas Kudelka der Innsbrucker Hoffnung dann doch noch einmal Leben ein. Sein Hammer landete zum 3:4 im Kreuzeck. Die Tiroler versuchten in der Folge noch einmal alles, nennenswerte Chancen blieben aber Mangelware. Coach Pallin setzte knapp 90 Sekunden vor dem Ende alles auf eine Karte, nahm Goalie Gracnar vom Eis. Doch es half alles nichts, Linz rettete den Sieg knapp über die Zeit und reduzierte die Playoff-Hoffnungen der Haie wohl auf ein Minimum.

 

Black Wings Linz – HC TWK Innsbruck 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)
Tore: Davies (16.), Leiler (24.), DaSilva (37./pp), Carle (45.) bzw. Lamoureux (11./pp), Ross (24.), Kudelka (51.).