Haie vor Pflichtaufgabe!

Die Innsbrucker Haie wollen nach der Niederlage gegen Znojmo eine passende Reaktion zeigen und stehen gegen Villach unter Zugzwang.


Rob Pallin schüttelte frustriert den Kopf. Keiner konnte es dem Headcoach der Innsbrucker Haie an diesem Abend in Tschechien auch verübeln. Denn die 4:6-Niederlage gegen einen direkten Tabellennachbaren schmerzte, noch mehr aber die Art und Weise. Mentale Aussetzer binnen weniger Minuten brachten die Haie wie so oft in dieser Saison auf die Verliererstraße, nur um dann 40 Minuten den Gegner nach allen Belangen zu beherrschen und das Spiel mit viel Charakter beinahe noch zu gewinnen. Nach der Hälfte des Grunddurchganges finden sich die Tiroler weiter in der großen Achterbahnfahrt der Gefühle wieder. „Es ist frustrierend. Wir wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können und haben das mit Siegen gegen Wien, Bozen, Salzburg und Linz auch schon oft beweisen. Dennoch hätten wir viel mehr Punkte holen müssen, da wir viele Partien leichtfertig aus den Händen gaben. Das schmerzt natürlich, ist aber auch Ansporn für uns“, weiß Pallin.


Der Torschütze vom Dienstag, Daniel Wachter, hofft auf ein schnelles Ende der Auf- und Abfahrt. „Es macht uns so keinen richtigen Spaß. Wir gehen in manchen Situationen zu leichtfertig in das Spiel, stehen nicht konsequent am Mann. Das wird von guten Teams dann leider bestraft“, so der der Youngstar, mit dem Nachsatz: „Gegen Villach müssen wir gewinnen, ohne Wenn und Aber.“


Gegen die Kärntner konnten die Tiroler in dieser Saison beide Duelle gewinnen, die letzte Partie war aber denkwürdig knapp. „Villach hat es derzeit schwer, das macht sie aber nicht ungefährlicher. Aber wir schauen auf uns und damit sind wir dann beschäftigt genug“, nickt auch Goalgetter Andrew Yogan, wohlwissend, dass nur ein voller Erfolg im Kampf um die Top sechs weiterhilft.

Verteidiger Michael Boivin sitzt nach wie vor seine Sperre ab, Fabian Nußbaumer ist fraglich.

 

HC TWK Innsbruck – Villach Freitag, 19:15 Uhr

Scrollen