Haie verlieren bei Fehervar!

Die Ungarn starten überfallsartig in die Partie, und haben in den ersten Minuten durch Bartalis, Petan und Sarauer gleich drei dicke Möglichkeiten. Die vierte in der vierten Minute sitzt dann. Kuralt bedient Braeden Shaw, und der hat keine Mühe auf 1:0 für Fehervar zu stellen. Quasi im Gegenzug kommen die Haie durch Mike Huntebrinker ihrerseits zu ihrer ersten Topchance, Fehervar-Goalie Tirronen hält aber. Die Gastgeber bleiben alles in Allem im ersten Drittel die gefährlichere Mannschaft, und können in Minute 19 auf 2:0 erhöhen. Gerade in einer guten Phase der Haie verlieren die Haie die Scheibe in der Vorwärtsbewegung, Shaw und Hari spielen die Situation aus – 2:0 nach 20 Minuten.

Fehervar sorgt in Drittel zwei schnell für noch klarere Verhältnisse. Wieder ist es zwei Mal die Topreihe von Fehervar Hari-Kuralt-Shaw gegen die die Tiroler keine Mittel finden. Nach nicht einmal 25 Minuten steht es 4:0 für die Hausherren. Haie-Coach nimmt (den an den Toren schuldlosen) Tom McCollum vom Eis und bringt Rene Swette, um vielleicht so einen Impuls zu geben. Die Haie gestalten die Partie dann auch offener, offensiv fehlt aber die Durchschlagskraft, Fehervar bleibt gefährlicher.

Im Schlussdrittel verlegen sich die roten Teufel aufs Verwalten, und die Haie zeigen noch einmal Moral. Die Tiroler kommen im Powerplay durch Mike Huntebrinker (punktet damit auch im 15. Spiel im Kalenderjahr 2022) und in Unterzahl durch Tim McGauley auf 2:4 heran, mehr schaut an diesem Abend aber nicht heraus.

Der HC TIWAG Innsbruck verliert das so wichtige Auswärtsspiel bei Fehervar mit 2:4.
Der direkte Konkurrent um Platz 10, Graz, feiert zu Hause gegen Bozen einen 4:1-Sieg.
Die Chance auf die Pre-Playoffs lebt zwar theoretisch noch, ist aber heute um ein Stück kleiner geworden. Jetzt braucht es gegen Salzburg am Freitag und am Sonntag in der TIWAG Arena gegen Linz zwei Siege, und Schützenhilfe von den Gegnern der 99ers.

Hydro Fehervar AV19 - HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ 4:2 (2:0,2:0,0:2)
Torfolge: 1:0 Shaw (4.), 2:0 Shaw (19.), 3:0 Shaw (23.), 4:0 Kuralt (25.), 4:1 Huntebrinker (49./PP1), 4:2 McGauley (54./SH1);