Haie landen Befreiungsschlag!

Es war ein heroischer Kampf gegen Zagreb. Am Ende erlegten die Innsbrucker Haie den Bären aus Kroatien und feierten einen 3:1-Heimsieg.

 

„Wir werden gewinnen, weil wir müssen.“ Haie-Verteidiger Philipp Lindner hatte genug von der leidigen Negativserie. In dem Wissen, dass nach jedem Tief auch wieder ein Gipfel wartet, starteten die Tiroler mit viel Elan in das so wichtige Heimspiel gegen Zagreb. Und die Innsbrucker beherzigten die ganzen Vorgaben ihres Trainers und ließen vor allem in der Defensive wenige zwingende Chancen des Gegners zu. Und dennoch, die Gäste klopften zweimal lautstark am Tor der Haie an. Doch Unvermögen und ein starker Patrik Nechvatal hielten die Null auf Seiten der Hausherren. Tyler Spurgeon und Co. wiederum kämpften verbissen, kamen aber lange Zeit aber nur zu Halbchancen. Einmal brannte es aber dennoch vor dem Tor der Kroaten doch ein wildes Gestocher fand keinen Niederschlag auf der Anzeigetafel. Und so blieb es nach einem ausgeglichenen und interessanten erstem Drittel bei der Pattstellung.
Auch im zweiten Drittel änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen, beide Mannschaften neutralisierten sich. So dauerte es bis Minute 26 ehe die Innsbrucker ihre dickste Möglichkeit in diesem Spiel hatten. Andrew Yogan vergab aber freistehend. Nur einen Augenblick später ließ Ondrej Sedivy die zweite Topchance liegen. Doch auch Zagreb schaltete in dieser Phase einen Gang höher und erarbeitete sich vor allem durch die Linie rund um Morley gute Einschussmöglichkeiten. Spätestens jetzt hatte die Partie richtig Fahrt aufgenommen. In Unterzahl hatten die Haie dann dreimal die Führung auf dem Schläger doch die Torsperre hielt vorerst weiter an. Nachdem es nun hin und her ging, machte Jeremie Blain dem ganzen Spuk in Minute 34 ein Ende und brachte die Gastgeber verdient mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Mitch Wahl in doppelter Überzahl auf 2:0. Das Momentum schien nun klar auf Seiten der Haie doch ein schwerer Abwehrfehler im eigenen Powerplay brachte die Bären aus Zagreb zurück in die Partie – 1:2. Mit der knappen Führung ging es dann in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt lag der Fokus der Gastgeber auf einer gesicherten Defensive und einem kontrollierten Spielaufbau. Zagreb hatte nun naturgemäß mehr Spielanteile, konnte zunächst aber keine zwingenden Chancen kreieren. Nach einer wahren Strafenflut Mitte des letzten Drittels schien den Gastgebern dann aber die Felle davon zu schwimmen. Knapp drei Minuten mussten die Haie eine 3:5-Unterzahl überstehen. Doch mit heroischem Kampf und tollem Teamgeist überstand das Team von Coach Rob Pallin diese heikle Phase und durfte am Ende über einen 3:1-Heimerolg jubeön. Kapitän Tyler Spurgeon setzte den Deckel drauf.


HC TWK Innsbruck – Medvescak Zagreb 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Tore: Blain (34.), Wahl (38./pp2), Spurgeon (60./en) bzw. Koskiranta (39./sh).

Haie landen Befreiungsschlag!

Die Innsbrucker Haie können wieder lachen und feiern nach drei Niederlagen in Folge in Klagenfurt einen klaren 4:0-Sieg gegen den KAC.
 

Drei Niederlagen in Folge schmerzen und kratzen auch am eigenen Selbstvertrauen. Vor dem letzten Spiel vor der Länderspielpause galt es für das Team rund um Coach Rob Pallin den Glauben an sich selbst wieder zu verinnerlichen. Zumal der Gegner aus Klagenfurt ebenfalls mit dem Schicksal haderte und sieben Spiele sieglos war.
Eine erste schlechte Nachricht ereilte die Haie dann bereits vor der Abreise nach Kärnten, Spielmacher Mitch Wahl, nach seiner abgesessenen Sperre eigentlich wieder einsetzbar, musste krankheitsbedingt passen.
Der Beginn in die Partie war dann klar zugunsten der Hausherren aus Kärnten, wenngleich große Chancen Mangelware blieben. Beiden Teams war die Verunsicherung anzumerken, durchdachte Aktionen und zwingende Kombinationen blieben lange Zeit aus. Rene Swette im Tor der Haie blieb bei den wenigen Chancen des KAC hellwach und hielt die Null. Auf der Gegenseite dauerte es bis Minute zwölf, ehe die Innsbrucker zum ersten Mal ein Ausrufezeichen setzen konnten, doch John Lammers setzte die Scheibe nur knapp am Tor vorbei. Die Gäste wurden nun aktiver, Zählbares wollte aber auch den Tirolern nicht gelingen.

Diese Tatsache sollte sich im zweiten Abschnitt aber ganz schnell ändern. Nach nur 24 Sekunden zappelte die Scheibe im Netz, Morten Poulsen war nach schöner Vorarbeit von Benedikt Schennach zur Stelle – 1:0 HCI. Der Treffer gab dem Team von Coach Pallin weiter Auftrieb, das Spiel war nun längst ausgeglichen, die Innsbrucker spielten in der Folge gut mit. Und dennoch musste Rene Swette im Tor einmal ganz stark reagieren, im 1:1-Duell gegen Topstar Lundmark parierte der Schlussmann sensationell. Auf der Gegenseite zeigten sich die Haie dann weiter eiskalt. Im Powerplay schloss Ex-Klagenfurt-Crack John Lammers durch die Beine von Duba ab – 0:2. Die Haie waren in diesem Spiel bis zu diesem Zeitpunkt das effizientere Team und konnten sich am anderen Ende auch auf einen bärenstarken Schlussmann verlassen. Die Führung war mittlerweile nicht unverdient und hatte auch nach 40 Minuten Bestand.

Im Schlussdrittel galt es dann einem möglichen Angriffswirbel der Hausherren entgegenzuwirken, zunächst waren es aber die Haie die das Spiel unter Kontrolle hatten. In einem weiteren Powerplay scheiterten die Tiroler nur hauchdünn am 3:0. In der 48. Minute war es dann aber soweit: Andrew Yogan stellte nach mustergültiger Vorarbeit von Andrew Clark auf 3:0 – die Entscheidung. Die Rotjacken konnten nämlich in der Folge nicht mehr zusetzen. Im Gegenteil. Hunter Bishop machte vier Minuten vor dem Ende endgültig den Sack zu und sorgte mit dem Tor zum 4:0 für den Schlusspunkt. Besondere Freude gab es nach den 60 Minuten bei Rene Swette. Der Schlussmann feierte just bei seinem langjährigen Ex-Verein ein Shutout.

 

 

 

KAC – HC TWK Innsbruck            0:4 (0:0, 0:2, 0:2)
Tore: Poulsen (21.) Lammers (29./pp), Yogan (48.), Bishop (56.).

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