Haie gewinnen Krimi!

Die Innsbrucker Haie drehten gegen Fehervar einen 0:2-Rückstand und setzten sich am Ende verdient mit 4:3 - n.P. durch.
 

Die Bedeutung der letzten Heimpartie vor Weihnachten war im Haie-Lager allen bewusst. Im Kampf um den direkten Playoff-Platz zählen gegen direkte Konkurrenten nur drei Punkte. Und so wurde das Spiel gegen Fehervar zum großen Sechs-Punkte-Spiel erkoren. Zu Beginn schien der Druck des Pflichtsieges aber die Haie mehr zu hemmen, also zu beflügeln. In den ersten 20 Minuten spielten die Gäste druckvoll und ließen die Haie überhaupt nicht in das Spiel kommen. Und so leuchtete früh in diesem Spiel ein 0:2-Rückstand von der Anzeigetafel. Und damit waren die Tiroler dann auch noch richtig gut bedient, denn die Ungarn hätten auch höher führen können/müssen. Von Tyler Spurgeon und Co. kam im ersten Drittel wenig, zwingende Chancen blieben Mangelware.
Haie-Headcoach Rob Pallin dürfte dann in der Kabine aber die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Schützlinge zeigten sich in diesem Mittelabschnitt wie ausgewechselt. Jeremie Blain jubelte bereits in der 22. Minute über den vermeintlichen Ausgleich, aber der Treffer wurde wegen Torhüter-Behinderung aberkannt. Die Hausherren blieben aber am Drücker und schnürten die Gäste von Minute zu Minute mehr ein. Nachdem eine Vielzahl an Torchancen vergeben wurden, war es in der 31. Minute so weit. Fabio Schramm schlenzte die Scheibe in den kurzen Winkel – 1:2. Spätestens jetzt hatten die Innsbrucker jegliches Momentum, Fehervar konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. In der 38. Minute fälschte Hunter Bishop in Überzahl zum hochverdienten 2:2-Ausgleich ab. Mit dem Remis ging es dann auch in die zweite Drittelpause - nun war das Ergebnis schmeichelhaft für die Gäste.
Das Schlussdrittel sollte dann denkbar ungünstig für die Haie starten, Florian Pedevilla musste nach einem Stocksticht frühzeitig duschen. Die Gäste nutzten eine doppelte Überzahl prompt aus und stellten in der 41. Minute auf 3:2. Trotz weiterer vier Minuten Überzahl blieb Zählbares für die Ungarn aus. Die Innsbrucker ließen sich davon aber nicht beeindrucken und drückten einmal mehr auf den Ausgleich. Und der Einsatz sollte sich dann auch lohnen. Nach einem wilden Gestocher drückte Andrew Clark die Scheibe über die Linie – verdient! Die Innsbrucker wollten nun noch den Sieg nach 60 Minuten, doch trotz Überlegenheit ging die Partie in die Verlängerung. Hier hatte dann John Lammers dreimal die Entscheidung auf der Schaufel doch der Fehervar-Schlussmann blieb Sieger. Im anschließenden Penaltyschießen stieg die Dramatik von Schütze zu Schütze, ehe Andrew Yogan seinen Versuch im Fallen verwertete. Die Tiroler holten sich so den so wichtigen Extrapunkt.
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HC TWK Innsbruck – Fehervar AV19 4:3 n.P. (0:2, 2:0, 1:1, 0:0, 1:0)
Tore: Schramm (31.), Bishop (38./pp), Clark (53.), Yogan (entsch. Penalty) bzw. Uotila (6.), Vidmar (9./pp), Hari (41./pp2)

Haie gewinnen Krimi!

Die Innsbrucker Haie drehen gegen die Black Wings aus Linz die Partie und feiern zum Abschluss des Grunddurchganges einen 3:2-Heimerfolg.

 

„Ein Punkt kann den Unterschied über das Heimrecht ausmachen. Wir wollen unbedingt Platz vier.“ Haie-Headcoach Rob Pallin schwor sein Team vor dem so wichtigen letzten Spiel im Grunddurchgang mit Nachdruck ein. Schließlich ging es noch um etwas. Platz vier, gleichbedeutend mit einem Bonuspunkt für die Pick-Round, war das ausgegebene Ziel. Dafür brauchte es in jedem Fall einen Heimsieg im Rückspiel gegen die Black Wings.
Zunächst machten aber die Gäste aus Oberösterreich richtig Dampf und ließen die Tiroler nur ganz schwer in die Partie kommen. Patrik Nechvatal im Tor der Haie war vielbeschäftigt, hielt seinen Kasten aber trotz einiger guter Einschussmöglichkeiten der Linzer zunächst sauber. Erst ab Minute zehn konnten die Gastgeber dann ihrerseits Akzente setzen, Hunter Bishop verpasste die erste Möglichkeit. Mit der zweiten Chance jubelten die Innsbrucker dann aber über die 1:0-Führung, Ondrej Sedivy war per Onetimer im Powerplay erfolgreich. Angetrieben von diesem Erfolgserlebnis setzten die Haie dann nach und drückten auf den zweiten Treffer. John Lammers, Fabio Schramm und Hunter Bishop scheiterten aber allesamt an Ouzas im Tor der Black Wings. So ging es mit der knappen 1:0-Führung zum ersten Mal in die Kabinen.
Der zweite Abschnitt startete mit einem schnellen Ausrufezeichen der Innsbrucker doch Hunter Bishop scheiterte mit einer Doppelchance an der Stange und an Ouzas (21.). In der 27. Minute stellten die Oberösterreicher ebenfalls im Powerplay jedoch auf 1:1. Hofer stocherte die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Nur wenige Augenblicke später hätten die Haie beinahe die richtige Antwort gegeben doch Stach scheiterte an der Stange (28.). Morten Poulsen ließ zwei Minuten später die nächste gute Möglichkeit liegen. Das Spiel war nun ausgeglichen, rassig und mit viel Spannung ausgestattet. Den 2600 Zuschauern in der Tiroler Wasserkraftarena wurde einiges geboten. Da nach 40 Minuten noch immer das Unentschieden Bestand hatte war ein heißes Schlussdrittel garantiert.

Die letzten 20 Minuten starteten dann mit einer Top-Möglichkeit durch Andrew Yogan. Er setzte die Scheibe nach einem Alleingang aber über das Tor. In der 43. Minute jubelten die Gäste dann über die erstmalige Führung, D’aversa war mit einem Slapshot erfolgreich. In der Folge waren die Tiroler um eine passende Antwort bemüht, die Black Wings zeigten sich in dieser Phase aber souverän und abgeklärt. Und so dauerte es bis Minute 60 ehe Andrew Clark mit einem abgefälschten Schuss doch noch das 2:2 besorgte. Overtime!
In der Verlängerung wogte die Partie hin und her, mit einer Fülle an Topchancen auf beiden Seite. Da beide Goalies aber einmal mehr nicht zu bezwingen waren ging das Spiel ins Penaltyschießen. Und hier jubelten die Haie über den verdienten 3:2-Sieg. John Lammers und Andrew Clark verwandelten ihre Versuche und sorgten so für einen erfolgreichen Abschluss eines tollen Grunddurchganges. Da der KAC aber in Dornbirn doch noch einen Punkt ergatterte, verpassten die Tiroler den Sprung auf Platz vier.


HC TWK Innsbruck – Black Wings Linz 3:2 n.P. (1:0, 0:1, 1:1, 0:0, 1:0)
Tore: Sedivy (16./pp), Clark (60., entsch. Penalty) bzw. Hofer (27./pp), D’aversa (43.).

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