Gegen Fehervar nichts zu holen

Beide Teams nicht in Bestbesetzung (bei den Haien fehlen etwa Rene Swette, Antonin Boruta, Mike Huntebrinker und Dario Winkler) tun sich schwer ins Spiel zu kommen, die Partie wirkt teilweise zerfahren, Höhepunkte bleiben rar. Mitte des ersten Drittels das erste Powerplay des Abends, die Haie nach einem Wechselfehler der Ungarn in Überzahl, doch jubeln dürfen die Gäste. Braeden Shaw und Csanad Erdely spielen einen Gegenzug perfekt zur Führung aus. McCollum muss kurz vor Drittelende noch einen Topsave gegen Balint Magosi auspacken, somit geht es mit 0:1 in die Kabinen – trotz 15:7 nach Schüssen für die Haie.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels zwei Topchancen der Haie durch Lukas Bär und Daniel Leavens, doch Fehervar-Goalie Daniel Kornakker bleibt zwei Mal Sieger. Die Ungarn kommen wenig später billig zum 0:2. Die Tiroler verlieren die Scheibe im Angriffsdrittel, den Konter schließt Istvan Terbocs trocken ab. Nach 30 Minuten erhöhen die Gäste abermals aus einem Konter durch Magosi auf 0:3 – die Vorentscheidung! In die beste Phase der Haie Ende des zweiten Drittels dann das 0:4 – Andrew Sarauer bezwingt Tom McCollum und stellt die Weichen endgültig aus Sieg für Fehervar. Die Ungarn an diesem Abend einfach abgebrühter als die Haie, denen auch das nötige Glück fehlt.

Positiv: Die Haie geben sich trotz des Rückstandes auch im Schlussdrittel nicht auf, bleiben aber offensiv teils zu ungefährlich und unpräzise, und können die Partie nie wieder spannend machen. Somit steht am Ende zwar ein klar positives Schussverhältnis zugunsten der Haie auf dem Spielbericht, das Ergebnis spricht mit 0:4 aber klar für die Ungarn.

Bereits am Freitag gibt’s in Ungarn für den HCI die Chance zur Revanche.

HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ – Hydro Fehervar AV19 0:4 (0:1,0:3,0:0)
Torfolge: 0:1 Shaw (14./SH1), 0:2 Terbocs (24.), 0:3 Magosi (30.), 0:4 Sarauer (37.).