Bär im 300er-Klub!

Das Spiel gegen die Black Wings aus Linz war für einen im Haie-Dress ein Jubiläum. Lukas Bär lief zum insgesamt 300. Mal in einem Regular Season Game für die Haie auf (mit Playoff und der Champions Hockey League kommt Bär bereits auf 320 Einsätze). Seit 7 Jahren ist Luggi fixer Bestandteil der Haie-Kampfmannschaft, hat in der ICE Hockey League (vormals EBEL) nie für einen anderen Klub die Schlittschuhe geschnürt.

Headcoach Mitch O’Keefe: „Ich gratuliere Luggi von ganzem Herzen zu diesem Meilenstein, und bin sehr stolz auf ihn wie er sich entwickelt hat. Er ist ein Vorzeigeprofi, trägt die Farben unseres Vereins mit Stolz, geht immer voran. Die Art und Weise wie er Tag für Tag an sich arbeitet, sich für das Team einsetzt, Schüsse blockt, für die Mannschaft blutet ist vorbildlich. Ich freue mich für ihn!“

Assistant Coach Flo Pedevilla: „Ich kann mich noch gut erinnern wie Luggi in die Kampfmannschaft gekommen ist, habe ja noch mit zusammengespielt. Seine Entwicklung ist großartig, wir sind froh und stolz ihn im Team zu haben. Für ihn steht immer das Team an erster Stelle, das zeigt er in jedem Spiel, in jedem Shift. Ich freue mich für ihn und wünsche ihm und uns noch viele gemeinsame Spiele.“

Nach seinem Jubiläumsspiel haben wir Luggi zum Interview gebeten:

Luggi, Gratulation zum Jubiläum!

Danke, ich habe gewusst, dass es jetzt irgendwann so weit ist, aber nicht genau wann. Irgendwie kommt es mir viel vor, denn die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen.

Du hast bisher nie woanders gespielt. Was bedeutet es für dich ein Hai zu sein?

Es ist ein Kindheitstraum der in Erfüllung gegangen ist. Der Verein hat mir die Chance gegeben im Profibereich Fuß zu fassen. Es gibt nichts Schöneres als in der Heimat vor deiner Familie und deinen Freunden zu spielen.

Deine Erinnerungen an deinen ersten Einsatz?

Es war in der Saison 17/18, ganz genau am 8. Oktober 2017 – Heimspiel gegen Villach. Ich war extrem aufgeregt, habe mich aber unglaublich gefreut im Line-Up zu stehen, noch dazu in der TIWAG Arena. Leider haben wir 1:3 verloren…

Wie war es für dich als junger Spieler zu den Profis zu kommen?

Natürlich war ich nervös, doch die „Alten“ haben mich gut aufgenommen. Ich habe damals viel von Andrew Clark gelernt. Ich habe in meinem ersten Jahr viel mit ihm zusammengespielt, und er hat mir viele wertvolle Tipps gegeben.

Dein schönster und dein bitterster Moment im Haie-Dress?

Der schönste war sicherlich der CHL-Sieg gegen Genf. Dass ich da auch noch das erste CHL-Tor für die Haie-Organisation geschossen habe war sensationell. Der bitterste Moment war das Playoff-Aus gegen Wien in der letzten Saison. Da hatten wir Heimrecht und haben eine große Chance verspielt.

Was wäre deine persönliche „Traumlinie“? Und wer war für dich dein bester Mitspieler?

„Traumlinie“ ist schwierig… Ich würde Swette ins Tor stellen, hinten Jan Lattner und Jeremy Blain, und im Sturm würde ich mir Nico Feldner und Clemens Paulweber zur Seite stellen. Das würde sicher Spaß machen. Bester Mitspieler war und ist Kevin Roy. Was der aufführen kann ist sensationell.

Dann gratulieren wir noch einmal und wünschen weiterhin viel Glück im Haie-Dress…

Danke – auf die nächsten 300 Spiele…