Auf der Suche nach Konstanz!

Nach der Niederlage in Graz gilt es für die Innsbrucker Haie in Zagreb wieder zurück zu schlagen.


13:39-Torschüsse lautete das Kräfteverhältnis nach zwei gespielten Dritteln in Graz. Der zwischenzeitliche 1:3-Rückstand ließ aber trotz Überlegenheit der Steirer noch einen Funken Hoffnung bei den Innsbruckern. Und die Haie sollten sich für einen couragierten Auftritt im Schlussabschnitt beinahe belohnen, stellten auf 3:3, um am Ende dennoch ohne Punkte vom Eis zu schleichen. Bei Headcoach Rob Pallin sollte sich nach dem Spiel einmal mehr in dieser Saison jede Menge Frust breit machen. „Wir hatten nicht die (schnellen) Füße in den ersten beiden Dritteln um dagegen zu halten, da waren wir mit dem 1:3 eigentlich gut bedient. Wir sind dann zu spät aufgewacht, haben uns aber nach dem Ausgleich nicht belohnt. Das zieht sich eigentlich durch die ganze Saison bis jetzt“, so der US-Amerikaner.


Verteidiger Florian Pedevilla ärgerte sich ebenfalls nach den intensiven 60 Minuten, ortet nach wie vor defensiv fehlende Konsequenz. „Wir agieren in der Abwehr und in der Rückwärtsbewegung teilweise zu sorglos, machen es so den gegnerischen Teams leider zu einfach. Dazu kommen dann eben auch noch Fehler, was das Unterfangen dann zusätzlich erschwert“, so das Tiroler Eigengewächs, das den Blick aber bereits auf die Partie in Zagreb legt. „Es wird ein ganz schweres Spiel für uns werden. Wir haben uns in der vergangenen Saison schon sehr schwer in Kroatien getan und die Bären sind längst erwacht. Ich hoffe wir können einen Schritt nach vorne machen und Punkte mitnehmen. Wir brauchen jedes Erfolgserlebnis.“


Auch im Hinblick auf die Tabelle wäre ein voller Erfolg Gold wert. Sacha Guimond und Lubomir Stach (krank) werden den Tirolern in Zagreb weiter fehlen.

 

Zagreb – HC TWK Innsbruck Sonntag, 17:30 Uhr.

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