3:9! Siegesserie geht in Zagreb zu Ende!

Die Siegesserie der Innsbrucker Haie ist Geschichte. In Zagreb setzte es eine deutliche 3:9-Schlappe.
 

Sechs Siege en suite. Noch nie seit dem Wiederaufstieg legten die Innsbrucker Haie solch eine Serie hin. Und dieser Erfolgslauf kam bei den Tirolern in dieser Saison zum absolut perfekten Zeitpunkt. So hätte das Team von Coach Rob Pallin bei einem vollen Erfolg in Zagreb und einem günstigem Verlauf der übrigen Partien die direkte Playoff-Qualifikation bereits fünf Spiele vor Ende des Grunddurchganges perfekt machen können.
Zu Beginn der Partie in Zagreb hatten die Haie dann schnell alles im Griff. Alleine in den ersten fünf Minuten ließen die Gäste aber vier hochkarätige Chancen liegen, die schnelle Führung wäre in dieser Phase längst verdient gewesen. Poulin im Tor der Hausherren hexte ein ums andere Mal und gab seinem Team zusätzliche Sicherheit. Und das aufkommende Selbstvertrauen sollte sich in der Folge auch bezahlt machen, denn die Bären wurden von Minute zu Minute stärker. Aus einem Konter jubelte Zagreb dann über die 1:0-Führung, der aufgerückte Boivin schob ein. Der Treffer kippte die Partie und die Bären blieben vor dem Tor auch weiter effizient. Noonan und Poyhonen im Powerplay stellten noch im ersten Drittel auf 3:0. Auf der Gegenseite bissen sich die Haie weiter am Schlussmann von Zagreb die Zähne aus.

Wer auf eine ähnliche Aufholjagd wie Tags zuvor beim KAC hoffte, sah sich zunächst enttäuscht. Zagreb blieb weiter eiskalt und stellte in der 27. Minute sogar auf 4:0. Erst jetzt fanden die Haie eine erste Antwort, Wehrs verkürzte just in Unterzahl auf 1:4. Andrew Clark hatte nur wenige Minuten später den nächsten Treffer für die Tiroler auf der Schaufel, doch er scheiterte. Und so sorgten die Kroaten in der 34. Minute für die vermeintliche Vorentscheidung. Sondre Olden setzte die Scheibe per Penalty zum 5:1 in die Maschen. Patrik Nechvatal im Tor der Innsbrucker war mehr als nur bedient. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgte kurz vor Ende des zweiten Drittels Jeremie Blain mit seinem Tor zum 2:5.

Als Hunter Bishop in der 43. Minute dann auf 3:5 verkürzte war dann eben doch wieder Pfeffer in der Partie. Hätte Sacha Guimond nur wenige Augenblicke später den nächsten Treffer folgen lassen wäre die Partie endgültig wieder offen gewesen doch der fällige Jubel passierte auf Seiten der Hausherren. Im Powerplay erhöhten die Kroaten auf 6:3. Spätestens jetzt war das Spiel endgültig entschieden, die Tiroler zeigten sich an diesem Abend zu fehleranfällig und mit Fortdauer auch richtig müde. Nachdem die Bären aus Zagreb noch drei weitere Tore nachlegten setzte es für die Innsbrucker Haie eine deutliche 3:9-Niederlage in Kroatien.

 

Medvescak Zagreb – HC TWK Innsbruck 9:3 (3:0, 2:2, 4:1)
Tore: Boivin (8.), Noonan (13.), Poyhonen (14./pp, 46./pp), Koskiranta (27./pp), Olden (34./Penalty), Brine (50.), Mahbod (58.), Jankovic (60.) bzw. Wehrs (28./sh), Blain (36./pp), Bishop (43.).

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