2:3 – KAC setzt sich durch!

Die Innsbrucker Haie verlieren auch beim Rekordmeister, trotz später Aufholjagd, mit 2:3 und bleiben seit nunmehr neun Partien ohne vollen Erfolg.

Krisengeschüttelt machten sich die Cracks von Haie-Headcoach Rob Pallin auf Richtung Kärnten. Trotz Verletzungssorgen sollte just beim Rekordmeister in Klagenfurt endlich wieder voll gepunktet werden. So groß die Hoffnung auch war, so wenig sollten die Tiroler am Ende mit auf die Heimreise nehmen.

Mit dem Anpfiff hatten die Haie vor allem in der Defensive alle Hände voll zu tun, bereits nach drei Minuten jubelten die Hausherren über eine frühe 1:0-Führung. Die Innsbrucker schienen in der Anfangsphase noch nicht auf dem Eis zu sein, der Angriffswirbel aus Kärnten hielt die Gäste richtiggehend auf Trab. Scott Darling im Tor der Haie musste immer wieder rettend eingreifen, der knappe Rückstand nach dem ersten Abschnitt schmeichelte den Haien dann auf ganzer Linie. Der KAC hätte nach 20 Minuten durchaus mit 2:0 oder 3:0 führen können bzw. müssen.

Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielgeschehen, die Hausherren diktierten Spielgerät und Gegner und legten in Minute 26 durch Manuel Ganahl nach. Auf eine Antwort der Tiroler wartete man auch in der Folge vergebens, Richter stellte hingegen nur fünf Minuten später auf 3:0. Damit schien die Partei schon zur Hälfte entschieden, die Haie konnten sich auch nach 40 Minuten nicht aus ihrer Lethargie befreien.

Hoffnung keimte im Lager von Tyler Spurgeon und Co. aber früh im Schlussdrittel auf. Nach einem Doppelschlag durch Paulweber und Broda meldeten sich die Haie überraschend zurück in der Partie und machten das Spiel so noch einmal richtig spannend. Nun zeigte sich der Rekordmeister geschockt, die Tiroler übernahmen fortan das Kommando. Trotz guter Möglichkeiten und druckvollem Spiel sollte der so ersehnte Ausgleich aber nicht mehr gelingen, die neunte Niederlage in Folge war nicht mehr abzuwenden.
 
KAC – HC TWK Innsbruck 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)
Tore: Neal (3.), Ganahl (26.), Richter (31.) bzw. Paulweber (47.), Broda (48.).