„Unsere Entwicklung ist positiv“

Die Innsbrucker Haie spüren neue Zuversicht und hoffen in Graz auf ein Ausrufezeichen in Form von drei Punkten.


Der Tenor im Lager der Innsbrucker Haie nach der knappen Overtime-Niederlage in Linz war durchwegs positiv. Über weite Strecken der Partie agierte das Team von Coach Rob Pallin überlegen und spritziger, verpasste jedoch eine Vorentscheidung mit einer mangelnden Chancenauswertung. Für den Cheftrainer nur ein kleiner Makel, der gewonnene Punkt und die gezeigte Performance lassen Licht am Ende des Tunnels aufleuchten. „In dieser Halle ist es nie einfach zu spielen und am Ende sogar noch zu punkten. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und unsere Formkurve zeigt endlich wieder in die richtige Richtung. Wir haben bereits in den vergangenen Spielen gute Ansätze gezeigt, wurden dafür aber nicht belohnt. Ich denke unser Weg für die Qualifikationsrunde stimmt“, so der US-Amerikaner optimistisch.


Ein positives Fazit zog auch Haie-Goalie Scott Darling. Trotz schlechtem Start gaben die Haie ein deutliches Lebenszeichen von sich. „Unsere Entwicklung stimmt alle positiv. Wir scheinen langsam unsere Hürden zu nehmen und haben uns stark verbessert. Die Mannschaft hat gegen die Black Wings einen guten Job gemacht. Wenn wir hier weiter anknüpfen, werden wir auch unsere Spiele wieder gewinnen“, weiß der Ex-Stanley-Cup-Sieger.


In Graz wollen die Haie nun einen weiteren Schritt in der eigenen Entwicklung setzen und endlich wieder voll punkten. Verteidiger Jan Lattner hofft auf das nächste Erfolgserlebnis. „Am Ende brauchen wir auch für unseren Kopf Siege. Es gibt nichts Wichtigeres für das Selbstvertrauen als drei Punkte. In Graz ist es zwar nicht einfach, aber wenn wir so auftreten wie heute ist in der Steiermark einiges möglich“, gibt der Tscheche die Marschroute vor.


Verzichten müssen die Haie weiter auf Thomas Vallent und Florian Pedevilla.

Graz 99er – HC TWK Innsbruck Sonntag, 16 Uhr